Paris: Pont du Carrousel (Pont des Louvre)

16. Mai.2009 um 3:00 am | Veröffentlicht in 1, Brücken in Frankreich, Eisenbrücken, Geschichte, Gusseisenbrücke, Seinebrücken, Stahlbetonbrücken | Hinterlasse einen Kommentar
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Pont du Carrousel von Osten gesehen

Pont du Carrousel von Osten gesehen

Pont du Carrousel von Westen

Pont du Carrousel von Westen, im Hintergrund der Louvre

Eine der moderneren Seinebrücken ist der Pont du Carrousel. 1935-1939 wurde die Stahlbetonbrücke als gevoutete flache Bogenbrücke gebaut. Sie wird auch Pont des Louvre genannt, weil sie direkt auf den Louvre zuführt.

Der Name wurde einer Vorgängerbrücke gegeben.1834 nannte der König Louis-Phillipe die Brücke Pont du Carrousel, da sich die Brücke in der Nähe des  Arc de Triomphe du Carrousel vor den Tuilerien befand.

Geschichte

Skulpturen aus dem 19. Jh.

Skulpturen aus dem 19. Jh.

1831 baute der Architekt Antoine-Rémy Polonceau (das war nicht der Erfinder des Polonceau-Trägers, Barthélemy Camille Polonceau, 1813–1859) die Vorgängerbrücke als eine gusseiserne Bogenbrücke. Das Design war in mehrerlei Hinsicht innovativ. Zum einen war die Brücke eine Bogenbrücke aus drei Einzelbögen, die sich auf den Widerlagern an den Ufern und den zwei Strompfeilern abstützten, während in dieser Zeit vorzugsweise Hängebrücken gebaut wurden. Die Türme und die daran aufgehängten Seile hielt man imdamaligen Paris für unakzeptable Zusätze für die Szenerie.

Skulpturen auf der Seite des Louvre

Skulpturen auf der Seite des Louvre

Obwohl Gusseisen seit nunmehr 50 Jahren verbaut wurde, galt es noch als modernes Material, das hier mit Holz kombiniert wurde. Die aussteifenden Ringe im Bogen erhielten schnell den Namen „Serviettenringe“.

An jeder der vier Ecken standen allegorische Skulpturen von Louis Petitot,  die noch heute erhalten sind. Sie representieren die Industrie, Den Reichtum, Die Stadt Paris und Die Seine.

Nachdem die Brücke 70 Jahre im Betrieb war, musste sie 1906 erneuert werden. Die Holzteile wurden durch Schmiedeisen ersetzt. Jedoch wurde die Brücke zu eng für den zunehmenden Verkehr des Zwanzigsten Jahrhunderts. 1930 schätzte man die Durchfahrtshöhe für zu niedrig ein und so wurde der Ersatzbau aus Stahlbeton geplant. Um die Tradition zu wahren, entstand sie nach einiger Diskussion genau an der Stelle ihrer Vorgängerin als dreifeldrige Bogenbrücke mit größerer Durchfahrtshöhe.

Für die nächtliche Beleuchtung war ein raffiniertes Teleskopsystem vorgesehen. Die Leuchten mit einer Höhe von 13 m sollten in der Nacht auf eine Höhe von 20 m erhöht werden. Es erwies sich jedoch als zu zerbrechlich und funktionierte nicht.

Quelle:

[1] en.Wikipedia/ 14.05.09

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