Nicht ohne Risiko: Brücken im Permafrost Tibets

27. Okt.2008 um 2:04 am | Veröffentlicht in 4 Brücken, ASIEN, Brücken in China, Brückenneubau, Kultur | 1 Kommentar
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Höchstgelegene Brücken auf dem Tibet-Hochplateau (nach n-tv 26.10.08)

Höchstgelegene Brücken auf dem Tibet-Hochplateau (nach n-tv 24.10.08)

Radio China International (27.10.08)

Am ersten Juli (2006) ist die höchst gelegene Eisenbahnlinie der Welt – die Qinghai-Tibet-Eisenbahn, für den Verkehr freigegeben worden. Einige internationale Experten hatten den Bau der Eisenbahn auf dem Qinghai-Tibet-Hochplateau zuvor für fast unmöglich gehalten, da durch den Permafrostboden und den Sauerstoffmangel dort extrem schwierige Bedingungen herrschen. Doch Chinas Eisenbahnbauer haben diese diversen Probleme überwunden und eine „Himmelsstraße“ auf das „Dach der Welt“ gebaut. Im folgenden Beitrag werden wir Ihnen erzählen, wie diese Hochlandseisenbahn entstanden ist.

Wie es in einem auf dem Qinghai-Tibet-Hochplateau weit verbreiteten Song heißt, ist die Qinghai-Tibet-Eisenbahn eine Himmelsstraße voller Wunder. Der Bau dieser Eisenbahnstrecke hatte zahlreiche Probleme aufgeworfen. Der Dauerfrostboden und der Sauerstoffmangel in dieser Höhe und bei der vorherrschenden Kälte zählten dabei ganz bestimmt zu schwierigsten Themen.

Die neue für den Verkehr freigegebene Strecke zwischen Golmud in der Provinz Qinghai und Lhasa im Autonomen Gebiet Tibet hat eine Gesamtlänge von 1.142 Kilometern. Auch auf dieser Strecke führt fast die Hälfte durch Gebiete mit Permafrostboden. Permafrostboden ist ab einer gewissen Tiefe das ganze Jahr hindurch gefroren. Im gefrorenen Zustand dehnt sich der Boden aus. Im Sommer, wenn die oberen Schichten auftauen, sinkt der Boden etwas ein. Genau das macht den Dauerfrostboden für den Eisenbahnbau äußert gefährlich, erklärt uns der Chefingenieur der beauftragten Firma, der Chinesischen Generalgesellschaft für Eisenbahnbau, Lin Lansheng:

„Wenn ich das Fundament für einen Brückenpfeiler oder für ein Haus auf Dauerfrostboden baue, werden die Bauten natürlich von den Veränderungen der Erde im Sommer und im Winter beeinflusst. Im Sommer gibt der Boden etwas nach und der Brückenpfeiler wird dementsprechend etwas einsinken.“

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