Die Spreewaldbahn (ab 1898, stillgelegt 1970)
23. Jun.2009 at 3:16 | In Brücken in Deutschland, Geschichte, Kultur, Stahlbrücke | Leave a CommentTags: Radweg, Spreewaldbahn, Stahlvollwandträger
Früher verband die ehemalige Spreewaldbahn als Schmalspurbahnnetz (1000 mm) Cottbus mit den Anschlussbahnhöfen in Lieberose, Lübbenau und Goyatz Hafen. Der Spreewald liegt südöstlich von Berlin und nordwestlich von Cottbus. [1] Der Spreewald ist von Sorben bewohnt, einer slawischen Minderheit, die dort auch ihre Sprache pflegt. Die zweisprachige Bezeichnung der Bahnhöfe wurde Ende der 1950er oder Anfang der 1960er Jahre eingeführt.[2]
Zwischen 1897, nachdem am 26.Juni die Konzession für Bau und Betrieb der Lübben-Cottbuser Kreisbahnen erteilt wurde, und 1904 wurden die Strecken gebaut. Ab 16.08.1923 wurden die Eisenbahnen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und umbenannt in Spreewaldbahn-AG zu Lübben (Niederlausitz). [1]
Mit der Stilllegung der Strecke Cottbus – Burg – Byhlen – Straupitz – Goyatz am 3.Januar 1970 wurde der Betriebes der Spreewaldbahn mit Ausnahme des Anschlussgleises vom Flugplatz nach Cottbus eingestellt. 1983 wurde das Anschlussgleis von Schmalspur gegen Normalspur ausgetauscht. [1] Übrig geblieben sind die Brücken ohne Eisenbahn. Vollwandträgerbrücken überqueren kleinen Fließ, großen Fließ, doch es steht auch noch eine Fachwerkbrücke über die alte Spree.
Quellen:
[1] Website der Spreewaldbahn, zitiert am 22.06.09
[2] de.wikipedia/Spreewaldbahn, zitiert am 22.06.09
Alle Fotos: K-OE, vielen Dank!
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