Dahmebrücke in Brandenburg
09. Jun.2009 at 3:00 | In 1, Brücken in Deutschland, Brückenneubau, Stahlbrücke | Leave a CommentTags: Dahmebrücke, Dolgenbrodt, Fussgängerbrücke, Schrägseilbrücke
Berlin hat eine reizvolle Seen- und Wasserreiche Umgebung. Das Umland lockt Fahrradfahrer und Spaziergänger, auch mit neuen Brücken, wie hier südlich von Königs-Wusterhausen.
In der Gemeinde Heidesee verbindet seit 2007 eine asymmetrische Pylonbrücke die Ortsteile Dolgenbrodt und Friedrichsbauhof. Der Pylon ist knapp über 20 m hoch.
Acht Seile mit einem Durchmesser von 75 cm tragen die 168 m (mit Rampen 255 m[3]) lange Brücke. Die Stützweite der Hauptöffnung über die Dahme, die übrigens in Berlin-Köpenick in die Spree fließt, beträgt 60,8 m [1]. Rampen und der Überbau der leichten Stahlkonstruktion sind 3,60 m breit. Die Brücke ist auf Bohrpfählen gegründet, die 9,0 m tief in den Brandenburgen Sand versenkt wurden [3].
Der Landkreis Dahme Spreewald ließ die Brücke von der Dorsch-Gruppe (BDC, DDC- DorschConsult) mit Sitz in Berlin und Dresden, Tochtergesellschaften der Dorsch Holding GmbH Offenbach / München, planen und bauen. Die DDC war zuständig für die Objekt- und Tragwerksplanung (2001-2002), BDC für das Bau- und Projektmangement.
Der 130 km lange Dahme-Radweg führt von der Quelle bis zur Mündung in die Spree .
[1] DDC/ Projekte/ Konstruktiver Ingenieurbau, zit. 08.06.09
[2] BDC/ Bau- und Projektmanagement, zit. 08.06.09
[3] Ingenieurbüro Meissner, örtliche Bauüberwachung, , zit. 08.06.09
Foto: K.OE, vielen Dank!
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