Severinsbrücke in Köln

29. Nov.2008 at 3:46 | In 4 Brücken, Brücken in Deutschland, EUROPA, Geschichte, Rheinbrücken, Stahlbrücke | Leave a Comment
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Severinsbrücke Köln Quelle: ponton

Colonipedia und Wikipedia :

Die Severinsbrücke war 1959 der erste Brückenneubau nach dem zweiten Weltkrieg in Köln. Der Entwurf stammte von den renommierten Kölner Brückenbauarchitekten Gerd Lohmer und Fritz Leonhardt gebaut.

Ein asymmetrischer Strompfeiler trägt die Stahlseile, an denen die 691m lange Fahrbahn aufgehängt ist. Konstruktiv ist die Severinsbrücke eine seilverspannte Balkenbrücke mit A-Pylon. Der A-förmige Pylon ragt 77 m über das Fundament hinaus. Die Hauptspannweite ist 302 m, der Stahlüberbau ist 29,5 m breit. Die Feldweiten betragen 49,2 – 89,0 – 47,8 – 301,7 – 150,7 – 52,5 m.

Ursprünglich waren die Straßenbahn-Schienen direkt auf die Brückenkonstruktion aufgeschweißt. Was damals als neueste Technik galt, erwies sich nach kurzer Zeit als Fehlkonstruktion: Die Rollgeräusche wurden direkt auf die Brücke übertragen, so daß diese als Resonanzkörper wirkte, vergleichbar dem Kasten für die Stahlseiten einer Geige. Wegen des besseren Schallschutzes wurden die Gleise später wieder auf Holzschwellen verlegt.

Neben je zwei statt vorher drei Richtungsfahrbahnen für den Autoverkehr trägt die Brücke seit dem Umbau 1979-81 auch einen separaten Gleiskörper für die zwei Stadtbahngleise. Der Anstrich der Stahlkonstruktion ist das für die Kölner Rheinbrücken typische grün.

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